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Welches weiße Licht ist das beste?

Zierform der klassischen Kerzenlampe (Philips)

Angesichts der Vielzahl von Lichtquellen, die alle weiß erscheinen, stellt sich die Frage, welche man wählen sollte. Da bis vor kurzem fast alles künstliche Licht Glühlampenlicht war, ist es für uns zum Maßstab einer Beleuchtung geworden, bei der die Farbwiedergabe stimmt. Die Beleuchtung mit Tageslicht ist noch häufiger, aber die Intensitätsverteilung ändert sich im Laufe des Tages ganz beträchtlich. Es gibt also verschiedene Maßstäbe. Die Wahl ist hier eine Sache des Geschmacks, nicht der Wissenschaft, und die Maßstäbe ändern sich mit unserer Umwelt.

Es gibt andere Überlegungen, bei denen es nicht nach der Stimmigkeit der Farbe geht, sondern um Wirtschaftlichkeit und Bequemlichkeit. Die Lampe soll einen hohen Wirkungsgrad haben, also für wenig Geld viel Licht liefern. Das ist ein Grund für die Beliebtheit der Leuchtstoffröhren, die drei- bis viermal so lichtstark sind wie Glühlampen, aber auch für den Einsatz der LED in nur einigen Bereichen. Auch die Größe der Lichtquelle kann wichtig sein (ob man eine Punktquelle oder ein ausgedehntes Lichtbündel will); wichtig ist weiter, ob sich das Licht lenken lässt oder nicht, wie teuer und wie umständlich Unterhalt und Sicherheit sind (manche Quellen brauchen hohe Spannungen) – eine Unmenge anderer Überlegungen, die vom persönlichen Geschmack und vom Einsatzgebiet abhängen, bestimmen die Wahl.

Manchen Menschen gefällt sogar ein elektrisches Licht, das aussieht wie eine flackernde Kerze.

 
© Hauke Haller 2000-2009