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DMX

Das DMX-Signal, DMX512 oder DMX-512/1990 ist ein einheitliches, digitales Steuersignal, das in der Bühnen- und Showtechnik angewandt wird. DMX bedeutet Digital Multiplexed (Signal). Es ist eine serielle Verbindung, um professionelle Effektbeleuchtungen zu steuern.

Der große Vorteil des DMX-Signals ist, dass kein großes und störanfälliges Vielfachkabel (Multicore) nötig ist. Außerdem lassen sich eine Vielzahl von Steuergeräten und Beleuchtungsanlagen unkompliziert kombinieren. Es können, bedingt durch die hohe Anzahl an Kanälen, sogar mehrere Beleuchtungsgeräte von einem Steuergerät gesteuert werden.

Die Daten werden asynchron mit einer Datenübertragungsrate von 250 kBit/s übertragen. Der Standard zur Übertragung nach DMX512 (Digital Multiplex für bis zu 512 Geräte) wurde 1986 durch das USITT (United States Institute for Theatre Technology, Inc.) beschrieben, die deutsche Norm lautet DIN 56930. Es können bis zu 512 Kanäle mit je 256 (0-255) Werten übertragen werden. Für Dimmer werden diese Werte der Helligkeit zugeordnet. Scanner oder Moving Heads belegen meist mehrere DMX-Kanäle, um Positionierung, Farbe, Goboauswahl, Helligkeit, Fokussierung der Linse oder ähnliche Funktionalitäten zu realisieren.

DMX512 ist ein symmetrisches Bus-System mit nur einem Sender, aber mehreren Empfängern. Das DMX-Signal wird einfach von einem Gerät zum anderen durchgeschleift.

 
© Hauke Haller 2000-2009